25. November 2015: Antirassistische Kundgebung und Naziaufmarsch in Roßwein

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Am 21. November wurde eine Gruppe junger Menschen aus dem Umfeld des Büdnisses »Willkommen in Roßwein« von Neonazis angegriffen. Ein 19-jähriger Mann verletzte sich dabei schwer, mutmaßlich durch das Messer eines Angreifers. Als Reaktion darauf lud das Bündnis für den 25. November 2015 zu einer Solidaritätskundgebung vor einer Flüchtlingsunterkunft in der Döbelner Straße ein, an der sich etwa 100 Personen beteiligten, darunter viele Asylsuchende. Zeitgleich marschierte die rassistische Gruppierung »Roßwein wehrt sich gegen Politikversagen« mit etwa 80 Personen durch die mittelsächsische Kleinstadt.